Prüfungen

Um die Sicherheit von Flüssiggasanlagen auf Dauer zu gewährleisten, müssen sie wiederkehrend von einer zur Prüfung befähigten Person geprüft werden. Der Arbeitgeber hat im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung Art, Umfang und Fristen zu ermitteln und festzulegen. Im Anhang 3 Abschnitt 2 der BetrSichV wurden u.a. die „Höchstfristen“ für die wiederkehrenden Prüfungen festgelegt (§ 14 (4)).

Höchstfristen
Ortsfeste Verbrauchsanlagen, z. B. stationärer Herd, Kocher, Grill
mindestens alle 4 Jahre
Prüfung nach DGUV Grundsatz 310-005 (bisher BGG 937)
Ortsveränderliche Verbrauchsanlagen, z. B. Heizstrahler, Katalytofen, Anlagen in fliegenden Bauten
mindestens alle 2 Jahre
Prüfung nach DGUV Grundsatz 310-005 (bisher BGG 937)
Flüssiggasanlagen zu Brennzwecken in Fahrzeugen und Anhängefahrzeugen, z.B. Hähnchengillfahrzeug, Imbissanhänger)
mindestens alle 2 Jahre
Prüfung nach DGUV Grundsatz 310-003 (bisher BGG 935)
Fahrzeuge mit Flüssiggas-Verbrennungsmotor, z.B. Gabelstapler
mindestens einmal jährlich
Prüfung nach DGUV Grundsatz 310-004 (bisher BGG 936)


Die Ergebnisse der Prüfungen müssen dokumentiert werden.

Muster-Prüfbescheinigungen können durch Anklicken der hervorgehobenen DGUV-Prüfgrundsätze heruntergeladen werden.

Zur Unterstützung nach der Suche von Prüfern gewerblicher Flüssiggasanlagen in Ihrer Region haben wir für Sie eine Datenbank eingerichtet.

Zur Datenbank